Das Rennen in Most

08.09.2019 14:37

Schon am Donnerstagnachmittag fuhren wir los in Richtung Tschechien zum vorletzten Int. Sidecar Trophy Rennen zum Automotodrom nach Most. Um ca. 20Uhr erreichten wir endlich unser Ziel und auch Hendrik kam kurz danach mit Rene im Fahrerlager an. Das freie Training war bereits Freitagmittag und die beiden Qualis am Nachmittag. So hatten wir noch genügend Zeit, um unser Fahrerlager aufzubauen und das Sidecar vorzubereiten. Das freie Training begannen wir langsam, da Hendrik schon einige Jahre hier nicht mehr gefahren ist und sich wieder an die Strecke gewöhnen musste. Das Training konnten wir überraschend auf dem gesamt 3. Platz beenden. Das Q1 und Q2 wurde auf trockener Rennstrecke gefahren. Beim Q1 konnten Hendrik und ich uns schon ordentlich steigern, aber es reichte nicht für Platz eins in unserer Klasse. Beim zweiten Quali konnten wir erneut unsere Zeiten verbessern und es reichte für Platz eins in unserer Klasse und somit erste Startreihe, Startplatz 3. Eine gute Ausgangslage für die zwei Rennen am Samstag war gesichert. Leider hat es in der Nacht zu regnen begonnen und es wurde die Strecke nicht mehr bis zum ersten Rennen um 11Uhr28 trocken. Den Start konnten wir bestens umsetzen und bogen als erster in der Schikane ein. Wir konnten gleich ordentlich Abstand gewinnen und gaben unsere Position bis zum Schluss nicht mehr her. So beendeten wir als gesamt Sieger das erste Race. Das zweiten Rennen am Nachmittag war ein Pokerspiel mit der richtigen Reifenwahl, da es nach abgetrockneter Strecke, erneut leicht zu regnen begann. So entschieden sich alle Teams auf Regenreifen, dass sich jedoch als falsche Wahl herausstellte. Der Start verlief wieder so gut wie beim ersten Race und wir konnten uns gleich wieder an die Spitze setzen. Die Rennstrecke wurde Runde für Runde immer trockener und die Regenreifen wurden mehr und mehr überhitzt, dabei wurde der Grip immer schlechter und beim anbremsen der Kurven drohte das Gespann gefährlich abzuschmieren. Noch dazu kam, dass ich beim starken einschlagen der Lenkung den vorderen Kotflügel berührte, dies nicht normal war (er war aus der Halterung gegangen). So konnte ich mich nicht mehr richtig auf das Race konzentrieren und wurde sicherheitshalber langsamer, um festzustellen ob ich so weiterfahren kann oder nicht. Diese Gelegenheit nutzte gleich ein folgendes 1000er Gespann aus, um an uns vorbeizuziehen. Auch mein Konkurrent nutze diese Gelegenheit noch bei der letzten Runde geschickt aus und wir mussten uns diesmal mit einem Gesamtplatz drei zufriedengeben.  Wir hoffen beim Finale in zwei Wochen am 21. – 22. September in Oschersleben (D) wieder mehr Glück zu haben. „Abgerechnet wird zu Schluss“